Band 12, Heft 2-3, Seite 277-281

Göttsche, M., & Göbel, H.: Teichfledermaus (Myotis dasycneme) als Kollisionsopfer an einer Windenergieanlage
Verkaufspreis2,50 €
Beschreibung

Zusammenfassung

Nachdem bei sporadischer Suche nach Kollisionsopfern in einem Windpark im Kreis Stormarn/Schleswig-Holstein im Spätsommer 2003 überraschend zahlreiche Schlagopfer aufgefunden wurden, wurde die Nachsuche im Sommer/Spätsommer 2005 und stichprobenartig auch im Frühjahr 2006 wiederholt. Bemerkenswert war dabei der erstmalige Fund einer Teichfledermaus (Myotis dasycneme) als Kollisionsopfer an einer Windkraftanlage, der hier zum Anlass genommen wurde, die Fundumstände und die Standortbesonderheiten des Windparks näher zu beschreiben. Auch die recht hohe Zahl der insgesamt auf gefundenen geschlagenen Fledermäuse - der allgemein als "strukturgebunden" bezeichneten Arten - stellt eine interessante Ausgangssituation für eine weitere Ursachenklärung von Fledermausschlag dar, denn besonders die Windkraftanlage mit den meisten Fledermausfunden befindet sich in absoluter Offenlage auf einem Acker. Die Entfernung zu den nächstgelegenen Gehölzstrukturen, einem Heckenzug, beträgt dort 260m.

Summary

A pond bat (Myotis dasycneme) as a casualiry by a wind turbine

By sporadic search for casualities in a wind park in Stormar (Schleswig Holstein) in summer 2003 a lot of victims were found. Here the search was repeated in 2005 and 2006 and the first Myotis dasycneme as a casuality was found. Herefore research was undertaken to find out about the characteristic of the wind park. Also the high number of bat casualities, belonging to species which are commonly known as restricted to landscape elements, shows the need for further investigation. Interestingly the wind turbine with most bat casualities is situated in open field. It's distance to the next landscape structure, a hedgerow, is at a distance of 260m.

Erscheinungsjahr:
2007
Sprache:
Deutsch
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