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Erforschung von Fledermausparasiten- Aufruf PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 08 August 2007

Aufruf zur Unterstützung der Erforschung von Fledermaus-Ektoparasiten

In den letzten Jahren konnten wir bei einer Reihe von Fledermausarten die ektoparasitisch lebenden Flöhe und Lausfliegen untersuchen. Von den 13 für Deutschland gemeldeten Fledermausflöhen haben wir 9 Arten aufgefunden, bei den Lausfliegen waren es 2 von 8 potentiellen Arten. An viele Fledermausarten sind wir allerdings nicht herangekommen; so fehlen weitgehend Nachweise zu den Ektoparasiten der Mops-, Nord-, Breitflügel-, Bechstein-, Kleinen und Großen Bart-, Teich-, Rauhhaut-, Zweifarbfledermaus, des Kleinabendseglers, Grauen Langohrs und der Hufeisennasen.

Wir möchten alle Fledermausbetreuer und Beringer, die an Ektoparasiten herankommen oder bereits entsprechendes Material besitzen, darum bitten, uns bei der Erforschung der aktuellen Verbreitung und Wirtsbindung zu unterstützen. Für alle Informationen über Gelegenheiten, anläßlich derer wir Parasiten von Fledermäusen absammeln können, sind wir sehr dankbar.

Falls Sie uns Material zusenden können, wäre die Konservierung in Alkohol (50-70 %) ideal. Trockene Parasiten lassen sich aber in der Regel auch noch aufarbeiten. Wichtig sind genaue Angaben zur Fledermausart, zum Funddatum und zum Fundor.

In der Regel können wir europäische Parasitenarten innerhalb von einer Woche aufarbeiten und bestimmen, so daß jeder, der Material an uns einsendet, auch eine schnelle Rückmeldung erhalten wird.

Aktuell untersuchen wir auch die Verbreitung und das Artenspektrum von Wanzen, die an Fledermäusen leben, und haben auch diesbezüglich einen großen Materialbedarf.

Alle, die uns unterstützen wollen, wenden sich bitte an folgende Anschrift:

Dr. Ingo Scheffler, Universität Potsdam, Institut für Biochemie und Biologie, Karl-Liebknacht-Straße 24-26 H26 Zi 061, Tel. (dienstl.): 0331/977 5563, Fax: 0331/977 5222; Tel (privat): 0331/715395;

E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

PS: Der Herausgeber des NYCTALUS unterstützt ausdrücklich die intensiven Bemühungen von Dr. Ingo Scheffler (Potsdam), die weitere Erforschung der Fledermausparasiten voranzubringen!

Hae

 

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 08 August 2007 )
 
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